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In Österreich beläuft sich die Getreideernte 2006 (ohne Mais) auf 2,7 Mio. t., teilt die österreichische Bundesanstalt Statistik mit. Damit ernteten österreichische Landwirte etwa 6 Prozent weniger Getreide als im Vorjahr. Dabei seien die starken Ausfälle bei Wintergetreide, verursacht durch die lange Frostperiode im Frühjahr, bereits durch verstärkten Anbau von Sommerkulturen kompensiert worden. Die Qualität des Getreides variiere in diesem Jahr je nach Erntezeitpunkt. Auch bei Körnermais und Zuckerrüben werde mit einem Prouduktionsrückgang gegenüber dem Vorjahr gerechnet.

An Brotgetreide wurde, laut Statistik Austria, größtenteils qualitativ hochwertige Ware von 1,5 Mio. t erzeugt (-8 Prozent). Davon waren 1,3 Mio. t Weichweizen (-5 Prozent) und 76.600 t Hartweizen (+22 Prozent). Bei Roggen konnten auf Grund der hohen Winterverluste nur 93.800 Tonnen (-43 Prozent) geerntet werden. An Futtergetreide (ohne Mais) fielen 1,2 Mio. t (-3 Prozent) an. Bei Körnermais wird nach derzeitiger Prognose auf einer um 5 Prozent verringerten Fläche mit einer unterdurchschnittlichen Produktion von 1,4 Mio. t (-16 Prozent) gerechnet. Auch Zuckerrüben dürften auf reduzierter Anbaufläche (-12 Prozent) nur eine Erntemenge von 2,6 Mio. t (-17 Prozent) erbringen. (ED)

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