Kleinere Sojabohnenernten in Südamerika bestätigt


Brasilien und Argentinien werden in diesem Jahr 4,5 Mio. t weniger Sojabohnen als im Vorjahr ernten. Das USDA hat die Prognose für die südamerikanische Bohnenernte erwartungsgemäß zurückgenommen. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium  geht für Argentinien nunmehr von einer Sojabohnenernte von 48 Mio. t aus und hat seine optimistische Schätzung des Vormonats um 2,5 Mio. t nach unten korrigiert. Die zwischenzeitlichen Regenfälle hätten nicht ausgereicht, um die Ertragsminderungen der vorangegangenen Trockenphasen auszugleichen. Auch für Brasilien hat das USDA seine Prognose für die diesjährige Sojabohnenernte nach unten korrigiert, und zwar um 2 Mio. t auf 72 Mio. t gegenüber dem Vormonat.

Aufgrund der kleineren Sojabohnenernte in Südamerika und der vorangegangenen niedrigeren US-Bohnenernte aus dem Vorjahr wird die globale Sojabohnenernte in dieser Kampagne das Vorjahresergebnis um 12,7 Mio. t verfehlen. Allerdings entfällt der Rückgang zu fast 60 Prozent auf die US-Bohnenernte. Die globalen Endbestände hat das USDA gegenüber der Januar-Schätzung um 3,1 Mio. t auf 60,3 Mio. t oben korrigiert. Die Bestände werden sich danach weltweit um 8,6 Mio. t gegenüber der vorherigen Saison reduzieren, lassen aber immer noch eine ausreichende Versorgung mit Proteinen erwarten. (St)
stats