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In der Kleingruppenhaltung von Hennen sind sowohl bei der Legeleistung als auch bei der Produktqualität gleiche Ergebnisse wie bei der konventionellen Hennenhaltung zu erzielen, ergab eine Studie der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL). Hervorzuheben sei aber, dass mit dieser neuen Haltungsform deutliche Verbesserungen bei den Tierschutzkriterien nachgewiesen wurden. So war die Verlustrate so niedrig wie in der konventionellen Hennenhaltung und auch der gesonderte Nestbereich wurde von den Hennen zur Eiablage sehr gut angenommen, berichtet der Deutsche Bauernverband (DBV) aus der von ihm mit initiierten Studie. Beim Stallklima seien die gleichen positiven Ergebnisse wie bei der konventionellen Käfighaltung festzustellen. Die hohen Legeleistungen und die geringe Sterblichkeitsrate deuten auf ein gutes Wohlbefinden der Legehennen in der Kleingruppenhaltung hin.
Der DBV sowie die Mitinitiatoren Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) und Bundesverband Deutsches Ei (BDE) appellieren nun an Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast, diese Ergebnisse als Anlass für die Weiterentwicklung der Legehennenhaltungsverordnung zusammen mit den Bundeländern zu nutzen und mit der ohnehin anstehenden Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zu verbnden. (ED)
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