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Ein Hektar Ackerland kann der Atmosphäre jährlich rund 1,2 t CO2 entziehen. Diese Menge entspreche dem mittleren CO2-Ausstoß eines Neuwagens auf 7.300 km. Vorraussetzung dafür sei jedoch der Verzicht auf die Bodenbearbeitung mit dem Pflug, stellen Forscher der Universität Hohenheim kürzlich auf einer Fachtagung vor. Grünland speichere sogar bis zu 4,9 t CO2 je Hektar Landfläche. So könnten Landwirte bereits mit der Auswahl ihrer Bodenbearbeitung zum Klimaschutz beitragen. Jedoch sei auch die Speicherkapazität für Kohlenstoff von Böden begrenzt. Die Hohenheimer Forscher rechnen mit einem Zeitraum von 100 Jahren, bis die natürliche Senke in Böden erschöpft ist. (ED)
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