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"Der intelligente Umgang mit den Wasserressourcen dieser Welt ist der Schlüssel zur zukünftigen Sicherung der Welternährung", sagte Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, anlässlich des Weltwassertages am Sonntag. Zur Sicherung der Ernährungsgrundlage werden von der Landwirtschaft rund 70 Prozent des globalen Wasserverbrauches beansprucht. Für die Erzeugung eines Kilogramms Kartoffeln seien 500 Liter Wasser erforderlich, für die eines Kilogramms Rindfleisch zwischen 10.000 und 15.000 Liter, heißt es in der Mitteilung weiter. Jedoch sind nur etwa 17 Prozent der globalen Agrarfläche künstlich bewässert, erzeugen aber etwa ein Drittel der weltweiten Nahrungsgüter.

Lösungsansätze sieht der Staatssekretär vor allem im Einsatz und in der Forschung an effizienten Wassermanagementsystemen. Deutschland habe beispielsweise durch sparende Bewässerungstechniken in den vergangenen Jahrzehnten seinen Wasserbedarf je Flächeneinheit um 80 Prozent reduzieren können. Darüber hinaus komme der Forschung von Sorten zur Anpassung an Standorte und klimatische Bedingungen wie etwa Trockenresistenz eine zentrale Bedeutung zu. (AW)

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