1

Ein knappes Angebot prägt derzeit den Markt für Speisezwiebeln. Die Regenfälle in weiten Teilen Deutschlands und den Niederlanden haben die Erntearbeiten unterbrochen, so dass der Nachschub bei recht zufriedenstellender Nachfrage sehr dünn ausfällt. Im niedersächsischen Anbaugebiet gehen die Rodearbeiten bei nur örtlichen Regenfällen zwar weiter, doch reichen die Anlieferungen der Erzeuger gerade einmal, um die eigenen Abpackbetriebe mit Rohstoff zu versorgen. In den anderen Regionen sind die Vorräte aufgebraucht und überregionaler Zukauf nicht möglich. Die Erfasser und Abpackbetriebe müssen sich mit einzelnen Partien begnügen, die gelegentlich von den Erzeugern vom Feld geklaubt werden können, sobald die Felder etwas abgetrocknet sind. Vor diesem Hintergrund haben sich die Preise befestigt und liegen auf der Großhandelsebene bei 23,00 bis 24,40 €/dt ab Station. (cd)
stats