Der Regen in den vergangenen Wochen kann in den Kartoffelbeständen die Ertragsverluste aus dem Juli nicht ausgleichen. Übergrößen bleiben knapp. Das prognostiziert Ferdi Buffen, Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG, heute in Schwalmtal. Bei Bruttoerträgen um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau will er aber nicht von einer Katastrophenernte sprechen. Einige Sorten hätten sich unter den diesjährigen Bedingungen als besonders ertragsstabil erwiesen. Im Verarbeitungsbereich werde es kaum freie Ware geben, ist er überzeugt.

Das Speisekartoffelangebot werde den Bedarf decken. Nachfrage aus Benelux sowie Osteuropa zieht bereits Ware ab. Drängend angebotene Partien aus der Ernte könnten das Preisniveau nur kurzzeitig drücken. (brs)
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