Mühlenstandort

Kölner Ellmühle wird umziehen


In einer Pressemitttelung hat die GoodMills Deutschland GmbH, Hamburg, heute die Verlagerung des Standortes der Kölner Ellmühle und den Verkauf des Betriebsgelände im Deutzer Hafen an die Stadt Köln betätigt. „Trotz der erst vor zwei Jahren getätigten umfangreichen Investition in unseren größten Standort, haben wir uns nach intensiven Gesprächen mit der Stadt entschieden, unser Betriebsgelände zu verkaufen und geben Köln mehr Raum bei der Entwicklung des neuen Stadtviertels“, erläutert Gunnar Steffek, Sprecher der Geschäftsführung GoodMills Deutschland die Verkaufsentscheidung.

Schnelle Entscheidung zu neuem Standort

Die 1908 gegründete Ellmühle, die mit einer jährlichen Gesamtvermahlungskapazität von rund 365.000 Tonnen Getreide die größte Mühle der GoodMills Deutschland ist, wird ihren neuen Standort auch weiterhin in NRW haben. Das Unternehmen prüft aktuell mehrere Standorte, die eine optimale Anbindung über alle Verkehrswege besitzen. Eine Entscheidung hierzu wird in den kommenden Wochen fallen. Bauvoranfragen sind in Vorbereitung.

Kapazität soll gehalten werden

GoodMills Deutschland plant am neuen Standort einen Betrieb mit mindestens der gleichen Vermahlungskapazität. Der neue Betrieb wird nach seiner Fertigstellung eine der modernsten Getreidemühlen in Europa sein, neue technische Maßstäbe bei Verarbeitungsprozessen und Energieeinsatz setzen und den steigenden Bedürfnissen nach Qualität  sowie nach Produkt- und Lebensmittelsicherheit gerecht werden.

Umzug bis spätestens 2020

Die Produktion am alten Standort Köln ist vertraglich bis Ende 2020 gesichert: Der Neubau und der Planungsprozess für die unterbrechungsfreie Fortführung der Produktion werden voraussichtlich drei bis dreieinhalb Jahre in Anspruch nehmen, teilt der Mühlenkonzern mit. (St)
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