Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) ist zwar mit einer Eigenkapitalquote von 22 Prozent ein „gesundes Unternehmen“, so Hilgers. Doch die Ergebnisse haben sich in den vergangenen drei Jahren rückläufig entwickelt; in diesem Jahr fällt die Umsatzrendite auf unter 0,3 Prozent. Im klassischen Agrargeschäft, in dem die RWZ mehr als 70 Prozent ihrer Umsätze erwirtschaftet, ist die Spanne rückläufig. Mithilfe einer externen Unternehmensberatung haben die Kölner daher nun ein Restrukturierungsprogramm angestoßen.

Alle Bereiche des Konzerns sollen durchleuchtet werden. Hilgers schließt die Aufgabe von Standorten, die über Jahre kein nachhaltiges Ergebnis erzielt haben, nicht aus. Auch wolle die RWZ in ihren Dienstleistungsbereichen prüfen, welche Funktionen ausgegliedert werden können. (St/az)
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