Kommission scheut Eingriff


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Die EU-Kommission will die Intervention erst dann für den Binnenmarkt öffnen, wenn die Mitgliedstaaten definitiv Versorgungslücken an Mahlweizen nachweisen können. Österreich und Polen haben den Antrag gestellt, Getreide aus Interventionsbeständen für den EU-Binnenmarkt auszuschreiben. Die beiden Länder machen auf fehlenden Mahlweizen und Roggen aufmerksam. Die EU-Kommission lehnte die Anträge am Donnerstag im Verwaltungsausschuss ab. Die deutsche Bundesregierung zögert ebenfalls. Bisher gebe es viele Gerüchte, aber noch keine gesicherten Fakten. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat deshalb noch keinen Antrag für eine Binnenmarktausschreibung gestellt. (Mö)
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