Kommission will Beihilfen für Flachs und Hanf kürzen

1

Einen Vorschlag zur Reform der Marktordnungen für Flachs und Hanf hat die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel vorgelegt. Danach soll die bisher sehr hohe Beihilfe ab der Ernte 2002 auf das Niveau der Getreidebeihilfe gesenkt werden. Dies bedeutet in etwa eine Halbierung. Statt dessen soll es für kurzstrohigen Flachs und für Hanf eine zusätzliche Verarbeitungsbeihilfe für 40,- Euro/t geben. Diese soll aber nur bis zur Ernte 2004 gezahlt werden und außerdem auch nur für eine Fläche von etwa 1000 ha in Deutschland. Zur Zeit werden aber schon auf 570 ha kurzstrohiges Flachs und auf etwa 4000 ha Hanf angebaut. Die Kommission möchte mit ihrem Vorschlag Haushaltsmittel einsparen und der von ihr vermuteten Prämienjagd bei Flachs und Hanf begegnen. (Mö)
stats