Kompensationslösung im "Hormonfleisch"-Streit angestrebt

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Agrarkommissar Franz Fischler verständigte sich auf seiner am Dienstag beendeten USA-Reise grundsätzlich auf eine Kompensationslösung im Streit um "Hormonfleisch". Die EU müsste dazu ihr Einfuhrkontingent für Hormone free Beef erhöhen, das sich zurzeit auf 11.000 t im Jahr beläuft. Die USA müssten ihre Strafzölle über 116 Mio. t im Jahr wieder streichen. Allerdings gibt es im Detail noch eine Fülle von Problemen. Der Europäische Rindfleischmarkt ist zurzeit nicht sehr aufnahmefähig. Die amerikanischen Rindfleischerzeuger tun sich dagegen schwer, größere Mengen an Hormone free Cattle zu produzieren und zudem die Nichtbehandlung auch noch nachzuweisen. Auf Beamtenebene soll deshalb weiter an einer Kompensationslösung gearbeitet werden, berichtete Fischlers Pressesprecher. Bis es wirklich so weit sei, könnte noch einige Zeit ins Land gehen, meinte er. (Mö)
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