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Für einen größere Unabhängigkeit vom Mineralöl in Verkehr soll Forschung im neu eingerichteten Kompetenz-Netzwerk "Kraftstoffe der Zukunft" mit Sitz in Gelsenkirchen arbeiten. Ein Kraftstoffmix aus biogenen Kraftstoffen wie Biodiesel und Bioethanol und gasförmigen Kraftstoffen, insbesondere Erdgas, steht im Mittelpunkt der angestrebten Zukunftstechnologie. Dr. Axel Horstmann, Infrastrukturminister des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte zusammen mit Bärbel Höhn, Umweltministerin des Landes, das neu geschaffene Kompetenznetzwerk vor. Zukunftsfähige Kraftstoffe müssten insbesondere den Anforderungen der Versorgungssicherheit, des Klima- und Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit genügen. Zugleich solle die Mobilität gesichert und der Ausstoß des klimarelevanten Gases CO2 reduziert werden.

Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe geht davon aus, dass die Biotreibstoffe bis zum Jahr 2020 bis zu 25 Prozent des deutschen Treibstoffbedarfs decken können. Ziel des Kompetenznetzwerks "Kraftstoffe der Zukunft" ist es, Fachwissen über zukunftsfähige Kraftstoffe in NRW zu bündeln und somit Arbeitsplätze im ländlichen Bereich zu schaffen. Im Kompetenznetzwerk wirken unter dem Dach der Landesinitiative Zukunftsenergien Unternehmen, Wissenschaft und Forschung mit.

Weitere Informationen bei Dr. Frank Baumann der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, Munscheidstraße 14 in 45886 Gelsenkirchen, Tel. 0209/1672800. (ED)

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