In der Auseinandersetzung um die Kürzung der Solarförderung zeichnet sich offenbar ein Kompromiss ab. Drei Bundesländer haben eine Einigung mit dem Bundesumweltministerium getroffen. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich Medienberichten zufolge mit dem Bundesumweltministerium auf einzelne Kompromisslinien verständigt, die Ende des Monats dem Vermittlungsausschuss vorgestellt werden sollen.

Die Kürzungspläne sollen demnach abgeschwächt werden. Ursprünglich sollte die Förderung von Anlagen mit einer Kapazität von 10 bis 100 Kilowatt mit bis zu 45 Prozent besonders stark ausfallen. Nun wird vorgeschlagen, die Größenordnung zehn bis 40 Kilowatt besser zu stellen, wie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff der „Leipziger Volkszeitung“ bestätigte. Solche Anlagen sind vor allem für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie für Dächer auf Gewerbebetrieben, Schulen oder landwirtschaftlichen Gebäuden geeignet. (az)
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