Kontrolleure auf die Schulbank

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Mehr Schulung der Kontrolleure von Lebens- und Futtermitteln wünscht die EU-Kommission und hat dazu am Mittwoch in Brüssel eine Mitteilung verabschiedet. Sie möchte sicherstellen, dass die umfangreiche Gesetzgebung zur Lebensmittelsicherheit in den EU-Mitgliedstaaten auch umgesetzt und ausrechend kontrolliert wird. Besonders die sensiblen Themen, wie die Vogelgrippe, die Behandlung von tierischen Nebenprodukten, Salmonellen und Pflanzenschutzmittelrückstände hat die Kommission im Auge. Im Jahr 2005 wurden in der EU 1.500 Beamte geschult. Die Kommission hat sich dies 4 Mio. € kosten lassen. Jetzt überlegt sie, die Organisation der Schulung einer externen Agentur zu überlassen. Zukünftig sollen jährlich 6.000 Kontrolleure aus den Mitgliedstaaten an Schulungen teilnehmen. Die Kommission veranschlagt dafür Kosten von 15 Mio. €.(Mö)
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