Kontrollsystem gegen den Etikettenschwindel bei Boden- und Freilandhaltung

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Ein umfassendes Kontrollsystem für Eier aus Boden- und Freilandhaltung hat der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT), Bonn, etablieren können. 95 Prozent aller Legebetriebe, Packstellen und Handelsunternehmen erkennen mittlerweile die KAT-Kontrolle an, teilt der Verein mit. Monatlich müssten alle Mitgliedsbetriebe melden, wie viele Eier sie produzierten, weiterverarbeiteten und verkauften. Der Vergleich mit der möglichen Produktionskapzität und zusätzliche Kontrollen unter UV-Licht deckten die Einschleusung von Käfigeiern sofort auf. Dann drohen Vertragsstrafen und der Ausschluss vom KAT-Prüfsiegel, erklärte KAT-Geschäftsführer Caspar von der Crone. 1999 habe der Verein Strafen von mehreren 100.000 DM ausgesprochen und 5 Betriebe gesperrt oder ausgeschlossen. (ED)
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