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Eine Kooperation zur Aufbereitung von Gülle in feste und flüssige Bestandteile ist im Münsterland gebildet worden. Beteiligt sind die Agravis Raiffeisen AG, der Hersteller Spaleck Oberflächentechnik sowie die zum regionalen Bauernverband gehörende WLV-Service GmbH. Die Kooperation will technologische Lösungen anbieten, um überschüssige Gülle. etwa aus dem Münsterland, in Regionen mit Bedarf transportieren zu können. Das können auch Regionen sein, wo Biogasanlagen verstärkt mit Gülle betrieben werden sollen. Reine Gülle ist allerdings zu teuer für den Transport, weil sie zu rund 90 Prozent aus Wasser besteht. Deswegen soll die Gülle in feste und flüssige Bestandteile getrennt werden.

In die Kooperation bringt die Spaleck ihre Automatik-Zentrifugen zur Nährstoffaufbereitung ein. Der WLV ist Konzeptgeber für das Verfahren und Exklusivvertriebspartner für die Automatik-Zentrifugen. Die Agravis Technik Ahaus-Borken GmbH übernimmt Vertrieb, Erstinbetriebnahme und den Service für die Zentrifuge. (ED)

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