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Eine engere Kooperation von Handel, Land- und Ernährungswirtschaft sei das Gebot der Stunde. Erzeugergemeinschaften spielten dabei eine wichtige Rolle und seien die Voraussetzung für eine verstärkte Zusammenarbeit landwirtschaftlicher Unternehmen mit der Ernährungswirtschaft und dem Lebensmittelhandel. Diese Auffassung vertrat Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath heute auf den Leipziger DLG-Tagen. Die sächsische Agrarstruktur sei für diese Entwicklung gut gerüstet. Bereits jetzt würden 55 Prozent der Schweine aus Sachsen, etwa die Hälfte des Brotgetreides und fast 45 Prozent der Milch durch Erzeugergemeinschaften vermarktet. In Sachsen gebe es alleine 63 Erzeugerzusammenschlüsse, so Flath. Für weitere Fusionen, auch über die Landesgrenzen hinweg, sei die Zeit jetzt reif. Erste Ansätze einer Zusammenarbeit dafür zeichneten sich zwischen sächsischen und thüringischen Erzeugern ab. (ED)
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