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Rund drei Viertel der österreichischen Vollerwerbslandwirte schätzen ihre berufliche Zukunft optimistisch ein. Um ihre Zukunft längerfristig abzusichern, wollen sie vor allem auf Kooperationen, auf die Selbstvermarktung, die ökologische Landbewirtschaftung und auch gewerbliche Zusatztätigkeiten setzen. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die kürzlich die Raiffeisen Ware Austria, Wien, beim Fessel-GfK-Institut in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse seien für die RWA-Lagerhäuser die Basis für neue Strategien, um künftig gerade für die "Zukunftsbauern" ein noch effizienterer Partner sein zu können. Fast zwei Drittel der Landwirte ziehen Lagerhäuser mit großem Angebot, wettbewerbsfähigen Preisen, umfassendem Werkstättenservice mit großem Ersatzteillager und einer Entfernung bis 20 km jenen Lagerhäusern vor, die zwar näher liegen, aber nur ein eingeschränktes Angebot aufweisen.

Als wesentlichstes Kriterium ihrer betrieblichen Entwicklung in den kommenden fünf Jahren betrachten rund drei Viertel der Befragten die Lebensmittelqualität. Ebenso existenziell seien finanzielle Förderungen, die von 61 Prozent der Befragten als Schwerpunkt gesehen werden. Die artgerechte Tierhaltung spielt für 56 Prozent der Landwirte eine zentrale Rolle. Die EU-Osterweiterung sehen nur 6 Prozent der Landwirte als sehr wichtiges Thema. (ED)
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