Kraft-Wärme-Kopplung Eckpfeiler des Energieprogramms

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Deutschland ist in Europa Vorreiter im Engagement für Klimaschutz, neue Energietechnologie sowie Energieeffizienz. „Im neuen Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung nimmt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) einen herausragenden Platz ein“, erläuterte Dr. Josef Auer, Deutsche Bank Research, heute auf einem Pressegespräch in Frankfurt a.M. Für die Integration erneuerbarer Energien in die Energieversorgung seien KWK-Technologien prinzipiell gut geeignet. Die Hauptrolle spiele hier Biomasse. Laut Auer steuern in Deutschland Bioenergien mehr als 90 Prozent zur Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien bei. In der regenerativen Stromerzeugung führe die Windenergie.

Um Brennstoffe künftig effizienter einzusetzen, solle bis 2020 der Anteil der KWK-Stromproduktion an der gesamten Erzeugung von Elektrizität in Deutschland von derzeit 12 auf etwa 25 Prozent verdoppelt werden. Ein weiteres Ziel bestehe darin, bis 2010 den Ausstoß von CO2 um mindestens 20 Mio. t zu reduzieren. Diesen Zielen verpflichtet sind die angestrebte Novelle des 2002 aufgelegten KWK-Gesetzes sowie die Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2009, betonte der Analyst. (Sz)

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