US-Amerikaner werfen zu viel Essen weg. Die Kritik an dieser Verschwendung kommt in Zeiten, in denen Dürre die Landwirte plagt, gut an.

In den USA landen 40 Prozent der erzeugten Lebensmittel im Müll. Diese Verschwendung von Nahrung im Wert von insgesamt 165 Mrd. US-$ kreidet die Umweltschutzorganisation Natural Resources Defense Council an. Einbezogen sind alle Verluste entlang der Verarbeitungskette von der Landwirtschaft an. Umgerechnet auf einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt landen demnach jährlich 2.275 $ auf der Mülldeponie.

Wenn diese Verschwendung allein um 15 Prozent eingedämmt würde, könnten davon 25 Mio. US-Bürger ernährt werden, haben die Umweltschützer errechnet. Außerdem seien die Nahrungsmittel, die den Löwenanteil des Müllvolumens ausmachen, für 23 Prozent der Methanemissionen der USA verantwortlich. Seit den 1970er Jahren habe dieser Abfall um 50 Prozent zugenommen. (brs)
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