Küchen- und Restaurantabfälle bald nicht mehr verfütterbar

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Die Agrarminister haben gestern in Luxemburg eine Richtlinie zur Bekämpfung der Schweinepest verabschiedet, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Danach dürfen Küchen- und Restaurantabfälle zukünftig nicht mehr an Schweine verfüttert werden, selbst wenn sie zuvor aufbereitet wurden. Die Mitgliedstaaten haben nun etwa ein Jahr Zeit, um die Schweinepestrichtlinie national umzusetzen. Künast hatte eine Übergangsfrist von sechs Jahren bis zum Verbot gefordert, konnte sich aber gegenüber ihren Kollegen nicht durchsetzen. In Deutschland hätten etwa 400 Betriebe in Anlagen zur Aufbereitung von Speiseabfällen investiert. Diese müssten ihre Anlagen zumindest abschreiben können, hatte sie gefordert. (Mö)
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