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Mit 11 Prozent ökologisch genutzter Fläche nimmt der Kreis Ostvorpommern (Mecklenburg-Vorpommern) bundesweit eine Spitzenposition ein. Diese Entwicklung sei umso bemerkenswerter, als sich die ökologische Bewirtschaftung bereits zu einer Zeit etablierte, als man noch nicht von einer Agrarwende sprach. Dies sagte der Leiter des Amtes für Landwirtschaft, Eckhard Wedewardt. Es sei allerdings typisch für Ostvorpommern, zitiert der Nordkurier den Amtsleiter, dass die ökologische Produktion praktisch nur im Bereich der Mutterkuhhaltung eine Rolle spiele. Die umfangreichen Grünflächen und der von der EU in der Agenda 2000 zugebilligte Extensivierungszuschlag legten den Bauern diese Form der Tierhaltung nahe. Von den 9.500 Mutterkühen Ostvorpommerns werden 6.100 unter ökologischen Bedingungen gehalten. (Bm)
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