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Die Überschreitungsrate von Pflanzenschutzmittel-Rückstandshöchstmengen in einheimischen Agrarprodukten soll von derzeit 3 bis 7 Prozent auf unter 1 Prozent in allen Produktgruppen gesenkt werden. Dieses Ziel nannte Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast am Freitag bei der Vorstellung des „Reduktionsprogramms Chemischer Pflanzenschutz“ in Berlin. Dabei sollen auch die Risikopotenziale bei Importen mit einbezogen werden. Das Programm soll von Bund und Ländern getragen werden. Im Kern des Reduktionsprogramms gehe es darum, die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß zu reduzieren. Das bedeute, dass die notwendige Intensität an Pflanzenschutzmitteleinsatz für den wirtschaftlichen Anbau von Kulturen auch gewährleistet bleiben soll. (GH)
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