Künast: Verdacht auf Maul- und Klauenseuche vermutlich falsch

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Der Verdacht auf Maul- und Klauenseuche (MKS) bei zwei Schafherden in Nordrhein-Westfalen wird sich nach Angaben von Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast voraussichtlich als falsch erweisen, berichtet der Nachrichtendienst Reuters im Internet. "Die Verdachtsfälle sind dabei, sich als negativ zu erweisen", sagte Künast heute am Rande einer Grünen-Veranstaltung im baden-württembergischen Biberach. Eine zweite Runde von Tests sei negativ gewesen, eine dritte Testrunde sei in Arbeit. Bei ersten Tests waren Antikörper gegen die MKS festgestellt worden, was darauf hindeutete, dass die Schafe mit infizierten Tieren in Kontakt gekommen sein könnten. Beide Betriebe hatten Tiere aus Großbritannien importiert, wo die Seuche vergangene Woche ausgebrochen war. Künast gehe davon aus, dass es weitere Tötungen von Tieren geben werde, um jedes Risiko auszuschließen. Um die betroffenen Höfe in den Kreisen Aachen und Neuss waren in der Nacht vorsorglich Sperrbezirke eingerichtet worden. (ED)
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