Wirtschaftsminister Philipp Rösler und Umweltminister Norbert Röttgen wollen ihren Streit um die Energiewende beenden. Sie einigen sich auf Kürzungen der Solarförderung im EEG. Am morgigen Donnerstag wollen die Minister einen gemeinsamen Plan für die Kürzung der Förderung von Solarstrom im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Berlin veröffentlichen. Das Handelsblatt meldet vorab, sie hätten sich darauf verständigt, die Kürzung von 15 Prozent, die im EEG bereits für den 1. Juli vorgesehen ist, auf den 1. April vorzuziehen und zusätzlich noch zu erhöhen. Für Dachanlagen werden in dem Bericht 20 Prozent, für Freiflächenanlagen mehr als 30 Prozent genannt. Seit Ende des Jahres 2011 verhandeln die Minister bereits über weitere Einschnitte im erst seit Januar 2012 geltenden neuen EEG. Dabei hatte Rösler sich dafür eingesetzt, sich generell von der Vergütungsmethode aus dem EEG zu verabschieden. Röttgen hingegen hatte mehrfach bekundet, am EEG festhalten und es anpassen zu wollen. (sta)
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