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Agrarminister Kupfer sieht Chancen für die Ernährungsbranche Sachsens im Export. Wichtige Exportpartner sind die Niederlande, Italien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Tschechien sowie an siebter Stelle Polen, so Kupfer in einer Pressemitteilung des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Seit der EU-Erweiterung 2004 haben sich die Handelsbeziehungen mit Polen verstärkt.

Der Umsatz der sächsischen Agrarwirtschaft im Ausland stieg gegenüber dem Jahr 2006 um 42 Prozent auf 566 Mio. €. Kupfer setzt auf eine Ausdehnung des Handels mit Polen. Heute werden neben Getreide, Futtermitteln, lebenden Tieren, Schalen- und Trockenfrüchten auch Backwaren und Bier nach Polen exportiert. Polen profitiert laut Kupfer ebenfalls von dem verstärkten Warenaustausch mit Sachsen. Der Warenwert an exportierten Gütern stieg seit 1997 von 12 Mio. auf 103 Mio. €. Polen exportiert Milch, Obst- und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Getreide und Ölfrüchte nach Sachsen. Zur Verbesserung der schon bestehenden Beziehungen nehmen in der Zeit vom 15. bis zum 18. September fünf sächsische Betriebe an der polnischen Agrarmesse PolAgra-Food in Poznan 2008 teil. (ED)

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