Kurzer EU-Agrarrat am Montag


Ihren ersten EU-Agrarministerrat möchte die belgische Präsidentschaft nicht ausfallen lassen sondern nur auf den Vormittag des kommenden Montag verkürzen. Eine Debatte der Minister über die Ergebnisse der hochrangig besetzten Milchgruppe stellt den wichtigsten Tagesordnungspunkt dar. Die EU-Kommission bittet die Minister, sich in der Aussprache auf die Verträge zwischen Milcherzeugern und Molkereien zu konzentrieren sowie auf die Stärkung von Erzeugerorganisationen. Weiterhin wird die Kommission auf dem Rat ihren Vorschlag zur Verlängerung des Branntweinmonopols in Deutschland erklären. Die Abnahmegarantie zu erhöhten Preisen soll für mittelgroße Betriebe, die den Alkohol aus Getreide oder Kartoffeln gewinnen, um drei Jahre verlängert werden,  für die kleinen Obstbrenner um sieben Jahre. Italien hat in Vorbesprechungen Bedenken gegen eine Verlängerung geäußert. Die Zeit drängt. Noch in diesem Jahr muss es zu einer Entscheidung kommen, da das deutsche Branntweinmonopol im Dezember ausläuft. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes" möchte Litauen ein Vorziehen der Direktzahlungen ansprechen. (Mö)      
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