Kurzfristige Schwäche bei Braugerste

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Die derzeitige leichte Schwäche der Braugerstenpreise wird in der Branche als vorrübergehend angesehen. Auslöser am Oberrhein waren günstige französische Offerten, die an dortige Mälzereien geflossen sind. Eindeutige Zeichen für ein Umschwenken des festen Marktes lassen sich daraus aber nicht ableiten. Dies berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Nachdem im Südwesten Spitzenpreise von 36,- DM/dt franko Mälzerei und darüber, in frachtfernen Gebieten, erzielt werden konnten, ist jetzt die Rede von bis zu rund 34,- DM/dt franko Oberrhein für französische Ware. Deutsche Proveniencen im Südwesten halten derzeit das Niveau von etwa 34,- bis 34,50 DM/dt franko Mälzerei. In Norddeutschland wird sie auf einer Basis von etwa 32,- DM besprochen. Die bisher erzielten hohen Preise für Braugerste werden in der Branche als überzogen angesehen, so dass jetzt wieder eine Normalisierung eingetreten sein könnte. (dg)
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