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Die EU-Direktzahlungen für die Landwirtschaft sollen in diesem Jahr so früh als möglich ausgezahlt werden. Damit soll Liquiditätsengpässen in Betrieben vorgebeugt werden, die von der Hitze der vergangenen Wochen besonders stark geschädigt sind. Weitere Hilfsmaßnahmen wurden bei einer Konferenz der Landwirtschaftsministerien der ostdeutschen Länder, Schleswig-Holsteins und Niedersachsens sowie des Bundes, die gestern in Plau am See (Mecklenburg-Vorpommern) stattfand, nicht beschlossen. Trotz regional unterschiedlicher Schäden durch Hitze und Trockenheit vor allem für Futterbaubetriebe und Kartoffelproduzenten gehen die Minister jedoch bisher nicht von einer Katastrophe nationalen Ausmaßes aus, teilt das Kieler Landwirtschaftsministerium mit.

Ergänzend soll ferner die Einrichtung von Futterbörsen geprüft werden. Voraussichtlich Ende August werden die Landwirtschaftsminister nach Abschluss der Getreideernte erneut zu weiteren Beratungen zusammentreffen. (ED)

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