Die US-Feldbestände von Mais und Soja haben eine erneute Herabstufung erfahren. An den US-Börsen stand am Montag jedoch die Eurokrise im Mittelpunkt.

Fundamental haben sich die Rahmendaten in den USA weiter zugespitzt. Für Mais beurteilt das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA gegenüber der Vorwoche 7 Prozent mehr Flächen als schlecht oder sehr schlecht. Insgesamt geben jetzt 45 Prozent der US-Anbaufläche Anlass zur Besorgnis, zeigen die aktuellen USDA-Bonituren.

Von den Sojaflächen sind binnen einer Woche zusätzlich 5 Prozent in die Kategorien schlecht oder sehr schlecht gerutscht. Insgesamt sehen 35 Prozent der Bestände so dürftig aus.

Das USDA gibt diese Zahlen regelmäßig nach Börsenschluss in Chicago bekannt. Deswegen enthalten die Schlusskurse von Montag noch keine Reaktion.

Dominierend waren zu Wochenbeginn in Chicago der Einfluss der Eurokrise und der gegenüber dem Euro stärkere US-Dollar. Darauf führen Börsenteilnehmer vor allem den Kursrutsch der Sojanotierungen zurück. Auch für andere Märkte endete der Montag tiefrot, schreibt agrarzeitung.de im heutigen Rohstoffkommentar. (db)
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