Landhändler lehnen Korrektur der Roggen-Intervention 2000 ab

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Die privaten Landhändler, die im innereuropäischen Handel tätig sind, lehnen die Vorschläge der EU-Kommission zur Verschärfung der Roggenintervention ab dem Wirtschaftsjahr 2000/20001 ab. Eine Erhöhung des Fallzahl-Kriteriums bei Roggen von derzeit 100 auf dann 140 sek bedeute eine massive Einschränkung der Roggenintervention und käme einer Abschaffung des Instrumentariums gleich. Dies erklärte der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), Bonn. Gegen die Verschärfung der Kriterien bei Weizen hat der BVA nichts. Das Mindesteigengewicht soll von 72 auf 73 kg/hl, der Eiweißgehalt soll künftig mindestens 10,5 Prozent betragen und der Sedimentationswert von min. 20 auf 24 angehoben werden. (UB)
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