Boden, Wasser und Image werden die richtungsweisenden Rahmenbedingungen der Landwirtschaft sein. Zu diesem Ergebnis kommt der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) in der Zunkunftsinitiative Ziel 2030. In zwei mehrtägigen Konferenzen hatte der BDL daran gearbeitet, realistische Ziele für die Landwirtschaft 2030 zu definieren. Ein wesentliches Ergebnis ist dabei der Wunsch nach einer "Gesellschaft, die um ihr positives Interesse für die Landwirtschaft weiß" und die Branche als attraktives Arbeitsfeld begreife. „In jedem steckt ein bisschen Landwirt", lautet folglich der Slogan als Ergebnis der intensiven Debatten. Daneben spielt nach Ansicht des BDL der umsichtige Umgang mit den Ressourcen eine wesentliche Rolle für die zukünftige Entwicklung der Landwirtschaft. „Es gilt, bestehende Flächen intensiver zu nutzen", sagt der BDL-Vorsitzende Matthias Daun. In den Diskussionen sei deutlich geworden, dass landwirtschaftliche Nutzfläche nur noch mit vertical oder urban Farming in den Städten oder durch die Wiedernutzung bereits versiegelter Flächen vermehrt werden könne, so Daun. Erklärtes Ziel sei darüber hinaus eine wasserneutrale Landwirtschaft. „Wir wollen 2030 eine Landwirtschaft, die mehr Trinkwasser erzeugt als sie verbraucht", so Daun. (az)
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