Landjugend will verbindliche Förderung


Mit der EU-Agrarreform wollen Junglandwirte die Investitionsförderung auf sichere Beine stellen. Das Geld soll aus mehreren Quellen stammen.

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) fordert, künftig 2 Prozent der Mittel aus der 1. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Junglandwirteförderung zu verwenden. Die Zahlung soll nach den Vorstellungen allerdings nicht pro Hektar erfolgen, sondern der BDL wünscht sich nach 2013 ein bundeseinheitliches Förderprogramm für Investitionsmaßnahmen.

Der BDL-Bundesvorsitzende Matthias Daun betont, dass in einem solchen Programm weder Bund noch Länder zur Kofinanzierung herangezogen würden, da das Programm aus der 1. Säule der GAP finanziert werden könne.

Ungeachtet dessen begrüßt der BDL den Vorschlag der EU-Kommission, auch in der 2. Säule ein Junglandwirte-Programm anzubieten, um weitere Maßnahmen zu fördern. Hier ist eine nationale Kofinanzierung erforderlich. (db)
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