Die Kommunikation zwischen Landmaschinen verschiedener Hersteller ist oftmals problematisch. Ein Forschungsprojekt soll Abhilfe schaffen. Mitglieder des Projekts "iGreen" präsentierten heute am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern den in der Entwicklung befindlichen "Maschinenkonnektor". Die kombinierte Soft- und Hardwarelösung soll künftig den Austausch von Daten zwischen Maschinen unterschiedlicher Landtechnikhersteller ermöglichen. Zudem können mobile Geräte wie Smartphones an das System angebunden werden. Mit Hilfe der Technologie sollen Landwirte vorhandene Ressourcen besser einsetzen und Arbeitsabläufe verbessern. Vor allem für Lohnunternehmen, deren Fuhrpark meistens aus Maschinen mehrerer Hersteller bestehe, sei das System interessant, sagte Dr. Ansgar Bernardi vom DFKI. Innerhalb des Forschungsprojekts "iGreen" kooperieren unter anderem die Landtechnikhersteller Claas, John Deere und Krone. Die Forschungergebnisse sollen künftig in nationale Standards umgesetzt werden. (sch)
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