Landpreise in Polen steigen

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Der landwirtschaftliche Bodenmarkt in Polen ist nach dem EU-Beitritt stark gewachsen. Die Einführung des Systems der direkten Zuschüsse für die Betriebe, die wachsende Rentabilität einiger Bereiche in der Landwirtschaft sowie den Boden zunehmend als Kapitalanlage zu betrachten, führt zu steigenden Preisen für Grund und Boden in Polen. Dies sagte Dr. Roman Kobylinski, Direktor der Agencia Stettin, auf dem diesjährigen Bauerntag in Löcknitz. Allein im 1. Halbjahr 2005 sei der Bodenpreis in Westpommern um über 25 Prozent gestiegen. Bei dem Verkauf von Böden würden polnische Familienbetriebe von der Agencia zukünftig deutlich bevorzugt. Es wird angestrebt, vor allem Familienbetrieben Flächen mit einer Größe von bis zu 300 ha anzubieten. (Ps)
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