Führungskräfte im Agrarmaschinensektor erhalten nicht genügend Weiterbildung. Die Fachkompetenz bleibt auf der Strecke. Mehr als ein Viertel der Geschäftsführer und Personalverantwortlichen von Landtechnikfirmen schätzt ein, dass Fach- und Führungskräften aus der Branche keine Teilnahme an Weiterbildungsangeboten ermöglicht wird. Bezogen auf das eigene Unternehmen geben nur etwa 9 Prozent an, dass es keine ausreichende Angebote dafür gibt, hat das VDI Wissensforum im Rahmen der Umfrage „VDI-educating II" ermittelt. Im Vergleich zu anderen Branchen - dazu zählen die Maschinen- und Anlagenbau, Automobil-, Kunststoff-, Chemie-, Energie- und Bauindustrie - sei dieses Ergebnis jedoch immer noch bemerkenswert gut.

Einig sind sich die Geschäftsführer und Personalverantwortlichen laut VDI darüber, welche Art von Schulung am wichtigsten ist: 77 Prozent der Befragten sehen die Fachkompetenz als wichtigste Kompetenz an. Danach folgten mit Abstand personale sowie soziale Kompetenz. Mit Blick auf die Zukunft bewerten die Befragten Weiterbildung als wichtigsten Faktor, um qualifizierte Mitarbeiter zu halten. Bereits jetzt für die Qualifizierung von morgen zu sorgen, spiele auch unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels eine entscheidende Rolle. (az)
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