Übereinkunft

Landtechnikhersteller blicken nach Osten

In einer gemeinsam unterzeichneten Grundsatzvereinbarung verständigten sich der VDMA Landtechnik und die Eurasische Wirtschaftsunion (EW), der die Staaten Russland, Kasachstan, Belarus, Armenien und Kirgisistan angehören, jetzt auf Kooperationsbeziehungen mit Blick auf das Landmaschinen- und Traktorengeschäft in Osteuropa. Zur EW gehören die Staaten Russland, Kasachstan, Belarus, Armenien sowie Kirgisistan. „Es freut mich, dass es uns gelungen ist, die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit mit Brief und Siegel zu vertiefen.

Denn wir sind sehr daran interessiert, die im VDMA organisierten Landtechnikhersteller in unsere industriepolitische Langfriststrategie einzubeziehen", so der Industrie- und Agrarminister der EW, Sergey Sidorski. „Freie und faire Märkte sind und bleiben unser Erfolgsgarant", betont Christian Dreyer, der Vorsitzende des VDMA Landtechnik.

In der technischen Gesetzgebung konnten aus Sicht der Beteiligten bereits erste tragfähige Ergebnisse erzielt werden. So sollen zahlreiche Normen und Richtlinien in Kürze harmonisiert werden, um redundante Zertifizierungen zu vermeiden. Von der Vereinbarung versprechen sich die westlichen Landtechnikhersteller in erster Linie eine Liberalisierung der Handelsbeziehungen zu den Staaten der Wirtschafts- und Zollunion. Ein konsequenter Abbau von Handelshemmnissen läge allerdings nicht nur im Interesse der exportorientierten westlichen Hersteller. „Auf der Gewinnerseite stünde vor allem die Landwirtschaft in den Staaten der Union, die mithilfe innovativer Technik in die Lage versetzt würde, ihr Produktionsniveau signifikant zu steigern", so Dreyer.

Der VDMA Landtechnik steht seit 2014 in regem Austausch mit den Spitzen der EW. (Sz)
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