Wiesenhof

Landwirt erhält Kündigung

Am heutigen Abend wird die Sendung Stern-TV über einen selbständigen Vertragslandwirt der Donautal Geflügelspezialitäten berichten und Vorwürfe wegen tierschutzwidrigen Verhaltens erheben, teilt Wiesenhof mit. Dieser Betrieb stehe in Lieferbeziehung zu Wiesenhof.

Nach einer vorab ermöglichten Sichtung des Filmmaterials sei Wiesenhof zu dem Ergebnis gekommen, dass die auf dem gezeigten Betrieb durchgeführte Art und Weise der Nottötungen an selektierten, nicht lebensfähigen Tieren, einen klaren Verstoß gegen das geltende Tierschutzrecht darstelle. "Da wir keinen Verstoß gegen das Tierschutzrecht dulden, hat die PHW-Gruppe sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe die zuständige Behörde informiert, das Vertragsverhältnis mit dem selbständigen Landwirt gekündigt und Strafanzeige gestellt", teilt Wiesenhof mit.

Grundsätzlich seien alle mit der PHW-Gruppe in Lieferbeziehung stehenden Landwirte selbständige Unternehmer, heißt es weiter. Die Tiere seien Eigentum des Tierhalters und die Erlaubnis zur Tierhaltung werde ausschließlich von der zuständigen Behörde erteilt.

Auch müsse jeder Betrieb eine gültige Sachkundebescheinigung besitzen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Tierhalter über alle Fertigkeiten zum sorgsamen Umgang mit Masthühnern verfügt. Für die Überwachung der Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben sei die zuständige Behörde verantwortlich.

Zusätzlich berate und schule PHW die Tierhalter. Neben eigenen unangekündigten Kontrollen würde die behördliche Aufsicht auch durch Überprüfungen zur Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften durch Audits der Qualität und Sicherheit (QS)-GmbH ergänzt.  Auf dem im dem Fernsehbeitrag gezeigten Betrieb hätten die vielzähligen internen und externen Kontrollen in der Vergangenheit bislang keine behördlich festgestellten Verstöße gegen das geltende Tierschutzgesetz ergeben, so Wiesenhof. (jst)
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