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Die Landwirtschaft muss als elementarer Bestandteil der Wirtschaft an der Unternehmenssteuerreform angemessen beteiligt werden. Dies fordert Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, in einem Schreiben an Bundesfinanzminister Hans Eichel. Ab dem Jahr 2001 soll der Körperschaftssteuersatz für Kapitalgesellschaften von derzeit 40 auf einheitlich 25 Prozent sinken. Personengesellschaften, die Gewinngrenzen von 150.000 bis 180.000 DM nicht überschreiten, sollen die Gewerbesteuerschuld von der Einkommenssteuerzahlung abziehen dürfen. Da fast 99 Prozent aller land- und forstwirtschaftlichen Betriebe aber als Einzelunternehmen oder Personengesellschaften geführt werden und diese eine Gewerbesteuerzahlung nicht anrechnen können, sieht Sonnleitner sie bisher von den Erleichterungen ausgeschlossen. (ED)
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