Anlässlich der dritten Mais-Barometerumfrage des Saatgutanbieters Pioneer im Herbst 2015 gaben rund 600 Landwirte Auskunft zu Anbau und Nutzung von Maissilage auf ihren Betrieben. Für 57 Prozent der befragten Maisanbauer ist das wichtigste Qualitätskriterium der Stärkegehalt, gefolgt von der Stärkeverdaulichkeit mit 50 Prozent. Damit rangieren die Stärkeparameter deutlich vor der Verdaulichkeit der Restpflanze, wofür sich nur 35 Prozent bevorzugt interessieren.
Abbild von Trends
Das Mais-Barometer ist keine repräsentative Umfrage, sondern vermittelt Trends und Meinungen, die anlässlich der Pioneer Maisfeldtage im Herbst 2015 erhoben wurden. Insgesamt nahmen 606 Landwirte an der Befragung teil, die vom Maissaatgutunternehmen Pioneer durchgeführt wurde.


Die Umfrageergebnisse zeigen weiterhin, dass 68 Prozent der befragten Landwirte den Erntetermin von Silomais am Korn durch die Daumennagelprobe bestimmen, während 39 Prozent die Restpflanzenreife als Kriterium heranziehen. Nur 10 Prozent der Maiserzeuger setzen auf eine Untersuchung der Frischmaisprobe. Insgesamt 18 Prozent legen den Erntetermin gemeinsam mit dem Lohnunternehmer fest oder nutzen Monitoringergebnisse zum TS-Gehalt oder datengestützte Modelle im Internet zur Festlegung des Erntetermins.

Von den befragten Maiserzeugern nutzen 61 Prozent die Silage fürs Milchvieh, 32 Prozent für die Rindermast. Für die Biogasanlage häckseln 29 Prozent der Erzeuger ihren Silomais. (az)
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