Landwirte brauchen Rechtssicherheit bei Saatgut


Der Ruf nach einheitlichen Regeln für einen Grenzwert von Saatgut, Lebens- und Futtermitteln wird lauter. Die Funde von Spuren gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Maissaatgutproben in Schleswig-Holstein heizen die Diskussion um die Nulltoleranz an. Die Agrarsprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan, will die geltende Nulltoleranz für Saatgut aufheben. Nur mit einer technischen Lösung erhielten Landwirte Rechtssicherheit, so Happach-Kasan. 

Die Agrarsprecherin bezifferte die Kosten für den Umbruch von Maisfeldern im vergangenen Jahr auf rund 4 Mio. €. Mit einer technischen Lösung ließen sich teure und unnötige Umbruchmaßnahmen zukünftig vermeiden. Die FDP unterstützt deshalb die Forderungen der Saatguthersteller, auf europäischer Ebene eine einheitliche Regelung für Saatgut sowie Lebens- und Futtermittel zu erlassen. (da)
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