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Die Landwirtschaftsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern reagieren auf die veränderten Rahmenbedingungen und passen den Anbau ihrer Kulturen an. Dies geht aus einer Analyse der Anbaustruktur des Landwirtschaftsministeriums hervor, die auf den Anträgen zur Agrarförderung 2008 basiert. Durch eine Aussetzung der obligatorischen Stilllegung sei die einfache Stilllegung auf die Hälfte zurückgegangen. Die mit nachwachsenden Rohstoffen verbundene Stilllegung sei sogar "praktisch auf Null" zurückgegangen, heißt es in der Mitteilung weiter. Um fast die Hälfte seien die Beihilfen für den Anbau von Energiepflanzen zurückgegangen, was auf die Kürzung der Prämie zurückgeführt wird. Der Zuckerrübenanbau ist laut Ministerium mit einem Zehntel der Fläche deutlich weniger zurückgegangen als erwartet. Die Anbauflächen von Raps und Kartoffeln seien stabil. Bei Getreide und Mais seien Zuwächse von 9 und 11 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen. Einen Rückgang von 6 Prozent weisen die aus der Erzeugung genommenen Flächen. Auch das Grünland habe sich um 1 Prozent verringert, heißt es weiter. (ED)
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