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Viel Getreide, vor allem Weizen, steht in Deutschland noch zur Vermarktung an. Weitere Andienungen an die Intervention sind zu erwarten. Das zeigt eine Korrespondentenumfrage in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Die aktuellen Lagerbestände an Getreide sind in Norddeutschland regional sehr unterschiedlich, insgesamt aber verglichen mit dem Vorjahr hoch. Zwischen dem schleswig-holsteinischen Ostholstein und der polnischen Grenze sind schätzungsweise etwa 40 Prozent der Erntemenge nicht verkauft. In anderen Regionen Deutschlands liegen noch etwa 20 bis 25 Prozent der Weizenernte auf den Höfen. Weit vermarktet ist die Ernte an der Rheinschiene. In Süddeutschland haben Landwirte vor allem Aufmischqualitäten in Erwartung höherer Erlöse im Herbst eingelagert. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", meint dazu ein niederbayerischer Getreidebauer. (Ps/St/HH)
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