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Die Ausdehnung der Getreideanbaufläche in Deutschland hat zu einem höheren Verbrauch von Düngemitteln geführt. Alle Stickstoffdünger wie Kalkammonsalpeter (KAS), Harnstoff und Ammoniumnitratlösung (AHL) konnten erstmals seit zwei Jahren wieder zulegen. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Wiesbaden, stieg der Absatz von Stickstoffdüngern im vergangenen Wirtschaftsjahr 2007/08 (Juli/Juni) um rund 200.000 t auf 1,8 Mio. t N. Erfreulich entwickelte sich auch der Verbrauch von Grunddüngern wie Phosphat und Kali sowie Kalk.

Gegenüber dem schwachen Vorjahr 2006/07, in dem viele Düngemaßnahmen wegen der Trockenheit ausgefallen sind, düngten Landwirte in 2007/08 mit 317.000 t fast 20 Prozent mehr Phosphatdünger. Kalidünger konnten um 15 Prozent auf 511.000 t K20 zulegen. Der Kalkabsatz stabilisierte sich bei insgesamt 2,2 Mio. t. Vor allem die hohen Düngerpreise verhinderten einen noch höheren Verbrauch im vergangenen Wirtschaftsjahr. Beim Preisvergleich der N-Komponete beid den verschiedenen Stickstoffdüngern schnitt KAS gegenüber Harnstoff besser ab. Dadurch konnte KAS seine in den Vorjahren gegenüber Harnstoff verlorenen Marktanteile wieder gutmachen. KAS erreicht im Wirtschaftsjahr einen Marktanteil von 45 Prozent, gegenüber 41 Prozent im Vorjahr 2006/07. (da)

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