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Die Landwirtschaft bindet mehr Klima-schädliches CO2 als sie freisetzt. Damit leisten Land- und Forstwirtschaft als einziger Wirtschaftsbereich durch ihre Produktion einen positiven Beitrag zum Klimaschutz, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV), Berlin, mit. In Deutschland würden auf der Ackerfläche von knapp 12 Mio. ha insgesamt jährlich mehr als 180 Mio. t CO2 von den Pflanzen gebunden. Damit werde jährlich vier- bis fünfmal mehr CO2 gebunden als durch den landwirtschaftlichen Energieverbrauch freigesetzt werde. Dies verdeutliche, dass die Klimabilanz der Landwirtschaft insgesamt sehr positiv ausfalle. Daneben habe die Landwirtschaft den Ausstoß Klima-relevanter Gase insgesamt seit 1990 um 24 Prozent gesenkt. Dies entspreche etwa 30 Mio. t CO2-Äquivalente. (ED)
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