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Die Anzahl der Ausbildungsplätze in "grünen Berufen" muss weiter erhöht werden, um den längerfristigen Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften abzudecken. Dazu hat das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) land- und forstwirtschaftliche Betriebe aufgerufen. Danach sollen die Betriebe ihr Engagement für die praktische Berufsausbildung fortsetzen oder ausweiten, um möglichst vielen Schulabgängern Qualifizierungschancen zu bieten. Der DBV ermuntert die Betriebe auch dazu, neu in die Berufsausbildung einzusteigen und sich als Ausbildungsbetrieb anerkennen zu lassen.

Wer nicht allein ausbilden kann, sollte Kooperationen mit anderen Betrieben prüfen, wobei die Unterstützung der Ausbildungsberater von Landwirtschaftskammern und -ämtern zu nutzen sei. Unbesetzte Ausbildungsplätze seien nicht nur den Kammern und Ämtern zu melden, sondern der regionalen Arbeitsagentur. Dadurch werde auch die Aussagefähigkeit der öffentlichen Ausbildungsstatistik verbessert. Auch im Gesamtverbund aller Berufs- und Wirtschaftszweige müsse sich der Agrarbereich, so der DBV, der gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Verantwortung stellen, möglichst vielen jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu eröffnen. (ED)

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