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Die Bekämpfung von Schadinsekten im Ackerbau über insektizide Beizen stellt ein geringeres Gefährdungspotenzial für Bienen dar, als das Sprühen von Insektiziden, davon ist Dr.Christel Happach-Kasan, FDP-Mitglied im deutschen Bundestag, überzeugt. Nachdem die Ursachen des Bienensterbens im vorigen Jahr in der Oberrheinebene erforscht sind und Maßnahmen gegen einen solch vermeidbaren Unfall bekannt seien, müsse die Saatgutbehandlung erhalten bleiben, plädierte sie bei einer Podiumsdiskussion der Fördergemeinschaft nachhaltige Landwirtschaft auf der Grünen Woche.

Die Landwirte wüssten um die Leistungsfähigkeit der Honigbienen auch für den Ertrag von Raps und Sonnenblumen, berichtete Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes (RLV). Daher seien auch Landwirte bestrebt, alles zu tun, damit die Bienen nicht mit Abriebstäuben in Kontakt kommen. (brs)

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