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Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, berichtet über einen guten Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2001. Der Vorstand der Bank erwartet, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt und veranlasste das Institut, das Fördervolumen zu Gunsten der Landwirtschaft im Rahmen seiner Sonderkreditprogramme zu erhöhen.

Die Zinssätze der Sonderkredite "Landwirtschaft", "Junglandwirte" und "Dorferneuerung und ländliche Entwicklung" je nach Laufzeit und Zinsbindung mit sofortiger Wirkung um bis zu 0,3 Prozentpunkte gesenkt. Beispielsweise kostet ein Sonderkredit im Programm "Junglandwirte" jetzt effektiv 5,32 Prozent bei zehnjähriger Zinsbindung und 5,06 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Sonderkredite der Rentenbank können neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Kreditanträge sind formlos an die Hausbank zu richten.

Das zentrale Refinanzierungsinstitut für die Land- und Ernährungswirtschaft konnte den Zins- und Provisionsüberschuss auf 81,3 Mio. € und damit um 5,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum steigern. Die Kreditnachfrage wird als lebhaft beschrieben. Das Betriebsergebnis übertraf trotz leicht gestiegener Verwaltungsaufwendungen mit 65,5 Mio. € das Vorjahresergebnis um 4,8 Prozent. (ED)
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