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Dem Bauernverband bereiten derzeit die extremen Wetterlagen Sorgen. Insgesamt wird sich die Landwirtschaft aber langfristig generell auf Witterungsverhältnisse einstellen müssen, die stark von dem über Jahrzehnte Gewohnten abweichen. Das prognostizieren Experten vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Sie erwarten in Zukunft mildere Winter und heißere Sommer bei reicheren Niederschlägen im Winterhalbjahr. Allerdings steigt zugleich das Unwetterrisiko in den Sommermonaten. In Ostdeutschland werde voraussichtlich Trockenheit zum Dauerproblem für die Landwirtschaft. In der Folge erwarten sie ein Umdenken in der Bewirtschaftungsweise und in der Auswahl der angebauten Kulturen. (brs)
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